Ziel der Bildungsinitiative von Microsoft "Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache" ist die Förderung der Sprachkompetenz von Vorschulkindern im Alter von vier bis sechs Jahren mit Hilfe moderner Medientechnologie. Die Kinder können mit Hilfe einer eigens entwickelten Software spielerisch untersuchen, wie Schrift und Sprache funktionieren und sich zum Beispiel darin üben, Buchstaben mit bestimmten Lauten zu verknüpfen. Die Erzieherinnen werden kostenfrei für das Programm umfassend geschult.
Im Frühjahr 2003 startete die Pilotphase der Initiative, die nun abgeschlossen ist. Microsoft wählte damals 200 Kindergärten aus sozial schwachen Gebieten gemeinsam mit dem Modellprogramm des Bundesfamilienministeriums "Entwicklung und Chancen" (E & C) aus. Begleitend führten Expertinnen der ComputerLernWerkstatt der Technischen Universität Berlin eine wissenschaftliche Studie durch, die im Herbst 2005 veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse deuten auf beachtliche Lernfortschritte hin.
Seit Start der Schlaumäuse hat sich die Bildungsinitiative zu einem großen Erfolg entwickelt. Für das Ziel, die sprachliche Kompetenz von Vorschulkindern spielerisch zu fördern, bewerben sich jedes Jahr weitaus mehr Kindergärten, als Plätze vorhanden sind. Um der anhaltend großen Nachfrage nach dem Programm nachzukommen, hat Microsoft die Teilnahmemöglichkeiten erheblich ausgebaut. So engagieren sich Vertriebs- und Wirtschaftspartner von Microsoft im Netzwerk "Schlaumäuse - unterstützt durch Microsoft Partner" für Kindergärten in ihrer Region, um noch mehr Kindergärten die Teilnahme zu ermöglichen. Heute sind bereits über 2.000 Kindergärten mit mehr als 60.000 Kindern bundesweit am Schlaumäuse-Programm beteiligt.
Anfang 2008 hatten die Vorstände der Verbände der Metall- und Elektroindustrie und der IT-Wirtschaft Sachsen-Anhalt im HAUS DER WIRTSCHAFT beschlossen, sich der Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ anzuschließen. Wir wollen mit diesem erfolgreich erprobten Konzept interessierten Unternehmen in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit geben, bereits im Kindergarten Sprachdefiziten der Kinder im Elementarbereich mit der Sprachfördersoftware „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ entgegen zu wirken.
Gemeinsam mit Dell und Microsoft haben wir ein Paket „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ für Sachsen-Anhalt zusammengestellt.
Am 9. Mai 2008 startete unsere Initiative mit der Übergabe des ersten Schlaumäusepaketes an die KiTa „Villa der fröhlichen Kinder“ in Halle.
Lassen Sie uns gemeinsam in Bildung investieren. Denn Bildung entscheidet heute mehr als je zuvor über Zukunftschancen, und die Beherrschung der Sprache ist die Grundvoraussetzung für spätere Wissensvermittlung.
Bitte unterstützen auch Sie die Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ und nehmen an der Bildungsinitiative teil:
Drei Schritte bis zur Teilnahme an der Bildungsinitiative:
1. Sie nehmen mit uns Kontakt auf.
2. Sie wählen eine KiTa in Ihrer Region aus, der Sie das Schlaumäusepaket sponsern wollen.
3. Sie senden das ausgefüllte Anmeldeformular an uns zurück.
Alles andere organisieren wir für Sie. Kontakt zum HAUS DER WIRTSCHAFT.
Unterstützen auch Sie die Bildungsinitiative von Microsoft Deutschland und Partnern "Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache" und werden gemeinsam mit Microsoft und Dell in Ihrer Region Sponsor eines Schlaumäusepaketes für eine KiTa Ihrer Wahl.
| | „Ich unterstütze die Aktion „Schlaumäuse“, weil mit dem Projekt die Bildungschancen für Kinder erhöht werden. Bildung von Anfang an ist ein Schlüssel für Erfolg. Sachsen-Anhalts Kindertagesstätten sind auch in punkto frühkindlicher Bildung Vorreiter in Deutschland. Seit mehreren Jahren arbeiten wir nach einem Bildungsprogramm. Es gilt, die Mädchen und Jungen fit zu machen für das Leben. Dabei sollen alle Kinder eine optimale Ausgangsposition haben. Private Initiativen wie das Projekt „Schlaumäuse“ von Microsoft Deutschland und Partnern kann dabei helfen. Ich freue mich, dass für Sachsen-Anhalt viele Unternehmer – vereint in den Fachverbänden – als Unterstützer des Projektes gewonnen werden konnten“.
Dr. Gerlinde Kuppe Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt
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